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Feuerwerk in Deutschland
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Einteilung
in Klassen
Feuerwerkskörper
für Vergnügungszwecke sind in Deutschland je nach ihrer Gefährlichkeit
und Größe in vier Klassen unterteilt. Die erste Klasse
oder auch Kleinstfeuerwerk darf von jeder Person die älter als 12
Jahre* ist erworben und das ganze Jahr über verwendet werden. Die
max. Satzmenge beträgt lediglich 3g - gefährliche Sätze sind
verboten. Daran schliesst sich die zweite Klasse deren
Satzgewichtsgrenzen mit bis zu 50g pro Feuerwerkskörper bereits
wesentlich höher liegen. Das bestreben um eine Harmonisierung mit
dem europäischen Sprengstoffgesetz macht es sogar möglich, dass
seit 1998 Satzgewichte von mehr als 50g möglich sind. Die
Erweiterung der Satzgewichtsgrenzen ist aber auch nur dann zulässig
wenn es sich dabei um ein sogenanntes Batteriefeuerwerk handelt.
Beim Batteriefeuerwerk welches bis max. 200g pyrotechnische Sätze
enthalten kann und darf handelt es sich um Anordnungen mehrerer
einzelner Feuerwerkskörper die untereinander mit eineer Zündschnur
verbunden sind. Dadurch ist es möglich durch einmaliges zünden
relativ große Effekte zu erziehlen. Da die Gegenstände dieser
Klasse bereits wesentlich gefährlicher sind ist der Verkauf auf
die letzten drei verkaufsoffenen Tage der Abbrand sogar nur am
letzten Tag eines Jahres und ersten eines neuen Jahres erlaubt.
Danach folgt das Mittlelfeuerwerk oder früher auch als
Gartenfeuerwerk bekannt als Klasse III. Da diese Klasse
teilweise sehr gefährliche Sätze, zum Teil auch in relativ großen
Mengen (bis 250g) enthalten kann, ist für den Erwerb solcher
Feuerwerkskörper eine spezielle Ausbildung nötig. Die Klasse
IV bildet den Abschluß. Das Großfeuerwerk wie diese Klasse
bezeichnet wird besitzt (fast) keine Einschränkungen. Für den
Erwerb und Umgang mit FWKs dieser Klasse ist ebenfalls eine
spezielle Ausbildung nötig in der Kenntnisse über Gesetzeslagen,
Funktionsweise von Feuerwerkskörpern u.s.w. erworben werden müssen.
Zulassung von Feuerwerksarikeln
In Deutschland
gibt es derzeit mehr als 1800 Feuerwerkskörper und Jahr für Jahr
kommen unzählige hinzu. Bevor aber ein Feuerwerkskörper in
Deutschland verkauft werden darf, muß er zunächst von der
Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) auf seine Eignung gebrüft
werden. Ein typischer Test eines Kl. II FWK's sieht zum Beispiel
so aus: Die BAM erhält 30 Probestücke des Feuerwerkskoerpers.
Zehn davon werden sofort einem "Funktionstest"
unterzogen die anderen zwanzig werden bei 50 Grad vier Wochen lang
gelagert bzw. zwei Stunden lang durchgeschüttelt und anschließend
getestet. Beim Funktionstest darf keiner der FWKs 115dB in 8m
Entfernung überschreiten, keine Rakete darf höher als wie 100m
steigen, die Verzögerung nach dem zünden muß zwischen 3 - 6
Sekunden liegen... . Eh ein FWK genehmigt wird vergehen so ca. 2-3
Monate. Besteht der FWK alle Prüfungen so erhält er ein
Zulassungszeichen welches sich aus den Buchstaben BAM, der Klasse
(PI, PII, PIII Klasse IV benötigt keine Zulassung) und einer
Registrierungsnummer zusammensetzt. Ein Zulassungszeichen könnte
zum Beispiel folgendermaßen lauten:
BAM
P II 0802
•
BAM
steht dabei für die Bundesanstalt für
Materialprüfung
•
P II für
die Klasse, in dem Fall Klasse II
•
0802 für
die Registrierungsnummer, in diesem Fall handelt es sich um den
Feuertopf der Kunst-Feuerwerk-Fabrik Fritz Sauer
Die von der
BAM vergebene Nummer muß dann auf jedem Feuerwerkskörper oder
zumindestens seiner Verpackung abgedruckt sein. Enthält ein
Feuerwerkskörper keine BAM-Nummer so ist der Verkauf,
zumindestens in Deutschland, höchstwahrscheinlich illegal und im
eigenen Interesse sollte man von solchen FWK lieber Abstand
halten. FWK aus anderen Ländern wie z.B. Polen können weitaus
gefährlicher sein, unter Umständen bereits in der Hand
explodieren oder gefährliche Splitter bei der Explosion bilden.
Neben dem hier
beschriebenem Zulassungszeichen "P" gibt es noch viele
weitere:
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Kennzeichen
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Bezeichnung
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Unterklassen
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P
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Vergnügungsfeuerwerk
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4
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T
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technisches
FW
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2
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ZZE
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Brückenzünder
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1
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ZA
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Anzündlitzen
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1
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ZZA
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mech.
Anzünder
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1
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ZZL
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Anzündlichter
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1
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ZZP
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Anzündschnüre
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1
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ZZS
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Stoppinen
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1
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PM
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Pyrotechnische
Munition
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2
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*12 Jahre
sind empfohlen da gehäuft Unfälle mit diesen FWKs aufgetreten sind. Dies
kam vor allem auch daher, dass diese FWK's früher unter der Bezeichniung
"Feuerwerksspielwaren" geführt wurden und damit Missverständnisse
hervorriefen (Auch diese FWKs können beim Abbrand Temperaturen von weit
&uum;ber 1000 Grad erreichen).
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A
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Abbrennplatz
- der Ort an dem ein Großfeuerwerk abgeschossen wird. Auf dem
Abbrennplatz dürfen sich keine unbefugten Personen aufhalten.
Die Größe ist abhängig vom Feuerwerk.
Anfeuerungssätze
(Changing
Relay beim Stern) sind Sätze, die relativ leicht zu aktivieren
sind und auf Grund ihrer meist sehr hohen Energieabgabe schwerer
zu zündende Sätze in Brand setzen. In der Praxis findet man
sie in großen Fontänen, in Nebelsätzen, bei Sternen mit
Farbeverwandelung u.v.a..
Abschußrohre
(Mortar,
Mörser) sind einseitig verschlossene Rohre aus denen die
Feuerwerkskörper verschossen werden. Aus welchem Material sie
bestehen ist abhängig von dem entsprechenden Feuerwerkskörper.
In der Praxis sind meist A. zu finden die aus Stahl, Aluminium,
Pappe, Polyethylen (HD) oder aus Glasfaserverstärkten Harzen
bestehen.
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B
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BAM
Kürzel für "Bundesanstalt für Materialprüfung".
Die BAM ist neben vielen anderen Dingen auch zuständige Behörde
für Prüfung und Zulassung von Feuerwerkskörpern in
Deutschland.
Batterie
ist eine Anordnung von den verschiedensten Feuerwerkskörpern
gleicher oder unterschiedlicher Art die durch einmaliges Anzünden
alle in bestimmten Abständen nacheinander teilweise auch
gleichzeitig zünden.
Bienen (Bees,Hummers)
sind dünne Papierröhrchen die zumeist als Paar in großer
Anzahl z.B. in eine Bombe eingebracht sind. Durch die
Zerlegerladung werden diese entzündet und fliegen mit Hilfe
einer Schwarzpulverähnliche Ladung so schnell und
unkontrolliert, mit einem Schweif den sie hinter sich her
ziehen, durch die "Gegend", dass sie dabei einen Ton
aussenden der einem Rauschen/Summen ähnelt, der Begriff übrigens
stammt aus dem Englischen und kommt von Humming Bird = Kolibrie
der bei seinem Flügelschlag einen ähnlichen Ton erzeugt.
Bengalisches
Feuer
sind Pulvergemische, die mit hoher Temperatur abbrennen, beim
Abbrand leuchten diese Gemische sehr stark zumeist in den Farben
hellrot, hellgrün oder gelb. BF. dienen dazu um Objekte in
verschiedenen Farben zu illuminieren.
Blinksterne
(Strobe
Stars) sind Sterne die während ihres Abbrandes durch eine
ablaufende chem. Reaktion in einer bestimmten Frequenz sehr
stark auf- und ableuchten.
Blitzknall
-
Bombenrohre
sind vom Aufbau her vergleichbar mit Römischen Lichtern. Der
Unterschied: Bombenrohre sind im Kaliber größer und enthalten
nicht Sterne sondern Bomben die meist noch einen zusätzlichen
Schweif besitzen.
Bühnenpyrotechnik
Seit einiger Zeit gewinnen pyrotechnische Gegenstände für den
Indoorbereich immer mehr an Bedeutung. War die Indoorpyrotechnik
noch vor einigen Jahren relativ unbekannt, so erfreut sie sich
doch trotz ziemlich hoher Kosten und strengen
Sicherheitsauflagen immer grösserer Beliebtheit. Um den
Sicherheitsansprüchen zu genügen, ist es nötig, FW-Körper
mit hoher Präzision herzustellen. Neben der Herstellung an sich
kommt noch hinzu, dass für die verwendeten Sätze auch sehr
teure Chemikalien mit zum Einsatz kommen. Dies ist notwendig, um
einen maximalen Effekt bei sehr hohem Sicherheitsniveau zu
erreichen.
Airburst
ist eine kleine aus zwei Komponenten bestehende Ladung die dazu
dient, eine kleine Explosion zu erzeugen. Trotz der
unscheinbarkeit dieser, meist nur Nußgroßen Ladung, erzeugt
ein Airbust je nach verwendeter Menge einen sehr lauten Knall
und einen wirkungsvollen "Funkenball".
Fontainen
gibt es für die Indoorpyrotechnik in sehr vielen Variationen.
Sehr oft verwendet sind z.B. Eisfontainen um im Innenraum Logos
usw. darzustellen. Besonders schön sind auch Titanfontainen die
mit besonders schönen Funken abbrennen. Alle Fontainen haben
eine relativ geringe Rauchentwicklung gemeinsam wobei z.B.
goldene Funken mehr, silberne weniger Rauch entwickeln.
Lycopodium
(Bärlappsporenmehl) dient dazu Flammensäulen oder Feuerbälle
zu erzeugen. Dazu muß das Lycopodium zunächst in der Luft
verwirbelt werden, da es ohne Sauerstoff und vergrößerter
Abbrandoberfläche nur schwer zu entzünden ist. Wurde es aber
ersteinmal in der Luft verwirbelt genügt bereits ein kleiner
Funken um es in Brand zu sätzen. Die Verwendung des
Lycopodium's beruht auf seinem sehr gutem Flammenbild bei
gleichzeitig geringer Rauchentwicklung.
Pyro
-papier, -schnur, -watte, -flocken, -chips Jedes dieser fünf Materialien ist von der chemischen
Seite her gesehen Nitrocelluose (Mit Nitriersäure behandelte
Celluose) mit einem Stickstoffgehalt von max. 12,6%. Der
Unterschied zwischen den einzelnen Formen liegt im
Abbrandverhalten, Pyrowatte z.B. verbrennt blitzartig, Pyrochips
hingegen relativ langsam und mit sehr heller Flamme. Der Abbrand
geschieht ohne Rauchentwicklung und bis auf Schmauchspuren an
der Abbrandstelle komplett Rückstandslos. Geliefert werden sie
aus Sicherheitsgründen generell in angefeuchteter Form (meist
Alkohol zur schnelleren Trocknung).
Squip
sind kleine Ladungen von Initialsprengstoff die elektrisch gezündet
werden. Sie dienen z.B. zur Darstellung von Einschüßen in
Flaschen, Einrichtung usw..
Theaterfeuer
Ist dem Bengalischen Feuer sehr ähnlich, einziger Unterschied
ist die chem. Zusammensetzung und die Rauchentwicklung.
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C
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Cake
Box (Bombenbatterie,
Torte) - Anordnung vieler Abschußrohre gefüllt mit Bomben oder
Sternen die innerhalb sehr kurzer Zeit abgeschossen werden. Der
Vorteil an CB's ist, dass man mit ihnen sogut wi keine Arbeit
hat da alles schon fertig verleitet ist.
Chrysantheme
sind
Sterne die einen Schweif besitzen aber auch Bomben die mit
diesen Sternen gefüllt sind.
Criss-Cross
ist eine Bombe deren Sterne nach einer bestimmten Brenndauer ähnlich
den Krossetten durch eine kleine Zerlegerladung in viele
Fragmente zerplatzen.
China
Storm
Bombe deren Sterne als Kern einen Knatterstern besitzen der um
eine kurze Verzögerung zu erhalten noch mit Schwarzpulver
ummantelt ist.
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D
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Dahlie
sind in erster Linie Sterne mit ganz besonder Brillianz, erzeugt
von Aluminium, Magnesium, und teilweise auch Titan, die mit
hoher Leuchtkraft und sehr reinen Farben verbrennen. Außerdem
ist der Begriff Dahlie auch die entsprechende Bezeichnung für
Bomben die mit diesen Sternen gefüllt sind.
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E
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Elektrozünder
(Brückenzünder)
besteht aus einer Glühbrücke (Widerstand im Gegensatz zu den
Zuleitungsdrähten) die beim anlegen von Strom unter aufglühen
einen darüberliegenden Satz in Form einer kleinen Zündpille
entzündet.
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F
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Fackel
(Torche)
trifft man in der Feuerwerkerei recht selten an. Die Fackel
besteht aus einem Papp-, Kunststoff- oder Metallröhre die mit
einem Satz gefüllt ist der je nach Verwendungszweck mit eienr
bestimmten Farbe oder Geschwindigkeit teilweise unter extremer
Lichtemitierung verbrennt.
Fallschirmbomben
(Parachute Shells) - Bomben die im Großfeuerwerk relativ wenig
verwendung finden. F. bestehen aus einem (oder mehreren)
Fallschirm der eine Kette von mehreren Leuchtsternen in der Luft
hält oder dazu dient einen einzelnen sehr hellen Stern zu
tragen.
Feuertopf (Pots á feu)
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Feuertöpfe sind in jeder Feuerwerksklasse vertreten.
Im Gegensatz zum "rundum fertigen" Feurtopf
gibt es im Großfeuerwerk noch eine zweite Variante
des Feuertopfes: Der Feuertopf zum Verladen kommt in
einer Art Papiertasche und wird in einen Mörser
verladen, ansonsten unterscheidet er sich vom Normalen
nicht. Feuertöpfe können mit verschiedensten
Effekten gefült sein -Schwärmer, Heuler... - gewöhnlich
haben aber normale Sterne doch noch die Führung.
Während in Europa und Amerika Feuertöpfe meist in
Fronten in der Nähe vom Publikum geschossen werden.
So verwenden die Japaner Feurtöpfe gern in
Kombination mit Kugelbomben. Dabei werden die Sterne
zusammen mit der Bombe in den Mörser geladen und
abgefeuert - das Effektbild ist wirklich
beeindruckend.
Wie funktioniert's?: Eine Zündschnur bringt die
Treibladung (meist Schwarzpulver) zur Reaktion welche
die Effekte aus dem Abschußrohr (Mörser) schleudert
und dabei entzündet. Das ist auch schon alles.
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Figurenbomben
sind Bomben die in ihrem Bild bei der Zerlegung einer bestimmten
Figur Beispielsweise einem Herz, einem Schmetterling oder einem
Stern ähnlich sehen. Die Sterne von Figurenbomben sind dabei in
genau der gleichen Form in die Bombenschale eingebracht wie auch
ihr Bild ergeben soll. Wichtig dabei ist das die Sterne möglichst
so Rund wie nur irgendmöglich und vor allem alle das gleiche
Gewicht besitzen. Die Physik erledigt den Rest , die Sterne die
in der Bombe näher am Zentrum liegen werden weniger
beschleunigt die in den äußeren Bereichen mehr.
Figurenlichter
sind zylinderformige Pappröhren, die mit einem farbig (z.B.
rot, grün, blau ...) abbrennenden Satz gefüllt sind. Mit ihnen
lassen sich Punkt für Punkt angeordnet beliebige Logos oder
Schriften darstellen.
Finale
bezeichnet man das Ende eines Feuerwerks's. Meist werden hier
verhältnismäßig die meisten Feuerwerkskörper geschossen -
schließlich soll der Zuschauer noch lang an das Feuerwerk
denken.
Fontäne
(Fontain)
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Der Begriff konische Fontäne war wohl einigen Leuten
zu uninteressant, so dass daraus der Vulkan entstand -
klingt ja auch viel besser, oder?
Vulkane und Fontänen sind relativ simble FWK's welche
man in jeder Feuerwerksklasse finden kann. Im Großfeuerwerk
werden Vulkane und Fontänen (fast) ausschließlich in
der Nähe vom Publikum eingesetzt. Sie können Effekte
bis auf eine Höhe von 30m bringen, Satzgewichte von
einem Kilogramm schnell überschreiten und wirklich
tolle Effekte bieten.
Wie funktioniert's?: Die Zündschnur entzündet direkt
den Effektsatz (teilwese noch über eine zusätzliche
Anfeuerung). Durch eine konische Öffnung etweichen
die entstehenden Gase und reißen dabei die Effekte
(meist Metallpartikel) mit sich.
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Front
- Typische Bezeichnung beom Feuerwerk wenn man z.B. eine
"Wand" aus Vulkanen, Fontänen oder Römischen
Lichtern erzeugt.
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G
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Girandole
ist eine Zusammenstellung sehr vieler Raketen die simultan
abgeschossen werden und so ein sehr schönes Bild ähnlich eines
Blumenstraußes ergeben.
Glitter
ist ein Effekt bei dem die Sterne einen goldenen Schweif
besitzen der am Ende seiner Reaktion kurz und hell aufblitzt.
Griffel
findet man z.B. in Kugelbomben Griffel sind eine zusätzlich zu
den Hauptsternen eingebrachter Sternenlage die vorallendingen
bei größeren Bomben vorhanden sein sollte um den sonst relativ
leer erscheinenden Raum im Zentrum zu füllen.
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H
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Hanabi
(japanischer Ausruck) Hanabi, das ist der japanische Ausdruck für
ein ganz besonders schönes Feuerwerk. Ins Deutsche übersetzt
bedeutet Hanabi soviel wie Blumenfeuer. Der Begriff selbst
stammt noch aus der Eduzeit. Der Grund für die Namensgebung
liegt darin, dass die japanischen Feuerwerksbomben in ihren
Bildern bei der Explosion meist Blumen wie Chrisanthemen oder
Pfingstrosen ähneln.
Japan ist das Land, in dem Feuerwerke abgebrannt werden die in
der ganzen Welt in Perfektion und Schönheit ihres Gleichen
suchen. Bereits 1613 wurde am 6.August in Edu, dem heutigen
Tokio, zu Ehren des englischen Königs James des I. das erste
Feuerwerk veranstaltet. Über die Jahrhunderte haben sich die
Japaner ein Wissen angeeignet, dass ihre Feuerwerke so
erfolgreich macht. Allein die Ausbildungszeit eines Feuerwerkers
in Japan beträgt mindestens 10 Jahre, unter anderem deshalb,
weil Unfälle wie Rohrkrepierer miterlebt werden müssen. Die
Herstellung der Feuerwerkskörper muss erlernt werden vieles
weitere - beneidenswert, oder?. Und ebenso wie sie mit unermüdlicher
Geduld an die Fertigung ihrer Feuerwerkskörper herangehen, eine
600er (60cm) Kugelbombe etwa nimmt die Arbeit von ca. 6-7 Wochen
in Anspruch, arbeiten sie auch mit größter Präzision und
Sorgfalt am Aufbau eines Feuerwerks. Diese Arbeit des Aufbaus
nimmt zwar eine Menge Zeit in Anspruch, doch nur so kann sicher
gegangen werden, dass während des Feuerwerks nichts schief läuft.
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K
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Klassen
Je nach ihrer Gefährlichkeit werden Feuerwerkskörper in
Klassen unterteilt. Art der Klassen und Bestimmungen für die
einzelnen Klassen sind von Land zu Land unterschiedlich.
Knatterstern
(Cracklingstar,
Draggon Egg) sehr kleiner meist als Kern verwendeter Stern.
Bestand früher aus einem Satz von Kaliumchlorat und Realgar (Antimondisulfid)
heute Besteht er zumeist aus Blei(III,IV)oxid und Magnalium. Die
besonderheit dieses Satzes ist, das er bereits ohne Verdämmung
und Trotz der geringen Satzmenge einen lauten Knall erzeugt.
Knallsatz
ist ein Satz mit Stoffen die sehr leicht unter hoher
Energiefreisetzung reagieren können. Knallsätze bestehen im
Gegensatz zu früheren Zeiten in denen Oxidatoren wie
Kaliumchlorat Katalysatoren wie Kaliumdichromat oder Brennstoffe
wie das Magnesium heute aus Sicherheitsgründen meist aus nur
zwei Komponenten wie Kaliumperchlorat und Aluminiumpulver. Das
"nur" sei hier relativ zu sehen den über die
Partikelgröße der beiden Komponenten lassen sich ebenso die
Reaktionsgeschwindigkeiten verändern wie mit einem Katalysator.
Um nur ein paar Anhaltspunkte zu geben welch ungeheure Energie
diese Sätze besitzen möchte ich einen Vergleich mit dem
Schwarzpulver geben: etwa dreifache Energie, 100fach höhre
Druckanstiegsgeschwindigkeit. Vergleichbar ist die Wirkung von
Blitzknallsätzen übrigens mit denen von Sprengstoffen wie dem
TNT! Die Wirkung von einem Knallsatz sei hier noch einmal an
einem Beispiel erklärt bei dem 45,3kg gezündet würden die
Auswirkungen wären imens in einem Radius von 7,6m würde kein
Lebewesen überleben in einem 182,9m Radius würden Gebäude
Strukturell zersört werden und Fenster gar noch in einer
Entfernung von 402m zerbersten Die Werte sind übrigens deshalb
so unrund da sie im Original mit feet, pound und mile angegeben
sind.
Kokusnußpalmen
- Bomben die sehr große Sterne enthalten. Diese Sterne besitzen
einen sehr breiten Schweif - Palmenblätter - zusätzlich
erzeugen die Bombe beim Aufstieg durch zusätzliche Kometen
einen breiten Schweif - den Stamm.
Kometen ("Brikett")
sind zumeist sehr große zylinderförmige Sterne die einen großen
und breiten Schweif hinter sich her ziehen und so das Bild eines
Kometen erzeugt Zusätzlich können diese noch Knattersterne
Blinksterne oder andere Effekte mit eingpresst haben die beim
Aufstieg noch zusätzlich für eine Verstärkung des Effektes
sorgen.
Kornpulver
ist unter einem Druck von mehreren Tonnen geprestes und gekörntes
Schwarzpulver. Die Körnung
reicht je nach Verwendungszweck von 0,15 bis 8mm.
Kronenbombe,
sind Bomben mit sehr großen Sterenen von langer Brenndauer die
einen lang anhaltenden Schweif hinter sich her ziehen.
Kronen
sind Feuerräder in relativ großen Abmesung die auf Grund ihres
relativ geringen Gewichtes unter Hilfe von vertikal angebrachten
Treibsätzen bis zu 100m in die Höhe fliegen weitere Bränder
sorgen dabei zusätzlich für eine Eigendrehung um die eigene
Achse und einen breiten Schweif.
Krossette
K. unterscheiden sich nur sehr wenig von Kometen. Der
Unterschied: Beim herstellen einer K. wird im oberen Teil ein
kleiner Kammer mit Zündkanal eingepresst in der später eine
kleine Knallsatzladung eingebracht wird. Diese zereist den
Kometen in weitere kleine Kometen nachdem circa zwei Drittel
abgebrannt sind.
Kugelraketen
sind normalen Raketen sehr ähnlich, der Unterschied liegt
darin, daß Kugelraketen keinen zylinderförmigen Effektbehälter
besitzen sondern einen Kugelförmigen. Die Effekte selbst sind
dabei entlang der Innenwand angeordnet dies hat zur Folge, daß
das Bild anders als bei normalen Raketen bei der Exploion sehr
symetrisch ist.
Kugelbombe
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L
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Leuchtstern
(Stars)
gibt es in vier verschiedenen Variationen: als rolled Stars -
das sind kugelförmige Sterne die in einer Art Zementmischer
langsam "gezüchtet" werden, als pressed Stars - das
sind Zylinderförmige Sterne die unter hohem Druck gebresst
werden, cut Stars - Ein Brei der aus dem Sternatz mit Hilfe
eienes Bindemittels/Lösemittels in kleine Würfel geschnitten
wird und box stars bei denen der Satz in eine Papierhülse
gepresst wird. Übrgens: nur mit box stars oder rolled Stars läst
sich eine Farbverwandlung während des Abbrands realisieren.
Luftheuler,
sind Papier, Kunststoff oder Metallhülsen die im unteren
Drittel einen pulsierend abbrenenden Satz enthalten. In früheren
Zeiten waren dies sehr empfindliche Sätze aus Kaliumchlorat und
Gallussäure heute dagegen verwendet man aus Sicherheitsgründen
weniger empfindliche Sätze aus Kaliumperchlorat welches
stabiler als Kaliumchlorat ist und Natrium- oder Kaliumsalze der
Benzoe-/Salicylsäure.
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M
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Mehrschlagbomben
Mehlpulver
ist ein ungekörntes sehr feines Schwazpulver.
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P
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Palme
(Palm
Shell), Bombe die wenige, dafür aber um so größere meist
gepresste Sterne besitzt die beim Abbrand durch Zusatz von z.B.
Aluminiumspänen oder grober Holzkohle lange Zeit nachglühen
und so das Bild von Palmenwedeln erzeugen.
Päonie (Peony,
Pfingstrose) - Sterne die im Gegensatz zu
Chrisanthemensternen keinen Schweif besitzen. Außerdem ist es
die Bezeichnung für die entsprechende Bombe mit diesen Sternen.
Pfeifsätze
sind Sätze deren Abbrand z.B. mit einer Frequenz von 5000Hz
pulsierend abläuft.
Pyrotechnischer
Satz
Eine Zusammensetzung (min. Oxidator und Brennstoff) von
Chemikalien bezeichnet man in der Pyrotechnik als pyrot. Satz.
Typische Sätze sind bespielsweise Anfeuerungssätze, Verzögerungssätze
usw..
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R
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Rakete
Ringbombe,
ist eine Bombe die lediglich ein Bild eines sich städig
wachsenden Ringes zeigt.
Römisches
Licht (Roman
Candle)
Rohrkreppierer
sind Bomben die bereits im Mörser explodieren. Je nach Art und
Kaliber der Bombe kann es dabei auch schonmal das Rohr
zerreisen.
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S
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Salute
- Meist
in Bomben oder Rakete verwendet die mit keinerlei Effekt sonder
lediglich mit einem Blitzknallsatz gefüllt sind und nur dazu
dienen um einen lautstarken Knall zu erzeugen. Ein oder mehrere
Salute werden vor allem Gern zur Eröffnung eines Feuerwerkes
verwendet um das bevorstehende Ereigniss anzukündigen.
Satz
Schlag
- während die meisten Bomben nur einmal explodieren gibt es
noch die sogenannten Mehrschlagbomben. Je nachdem wie oft sie
explodieren bezeichnet man sie als 2-Schlag (also zwei
Explosionen), 3-Schlag (drei Explosionen) usw.. Die meisten
Bomben sind also 1-Schlag-Bomben.
Schlangenbombe
Schmetterlinge
(Butterfly)
Schwarzpulver
ist der wichtigste Stoff in der Feuerwerkerei er besteht aus
einem Gemisch von Kaliumnitrat, Schwefel und Holzkohle. Die
prozentuale Verteilung hängt vom Verwendungszwecken ab,
variiert aber meist nur um wenige Prozente. Der Grund dafür, daß
das Schwarzpulver ein so breites Verwendungsfeld besitzt liegt
daran, daß das Schwarzpulver weniger eine zertrümmernde
Wirkung wie Sprengstoffe besitzt sondern viel mehr eine
Treibende.
Sonnen
bestehen aus einer unbestimmten Anzahl von Brändern die auf
einer drehbar gelagerten Unterlage angebracht sind. Die Bränder
dienen dem Treib- sowie Effektzweck gleichzeitig. Einmal wird
durch die Bränder genügend Schub erzeugt um die Sonne in
rotation zu versetzen andererseits ist der Bränder mit Sätzen
gefüllt die je nach Zweck ein Pfeifen Hervorrufen oder einen
Schweif erzeugen.
Stoppine (Quick
Match), wird verwendet um Feuerwerkskörper mit sehr geringer
Verzögerung zu zünden. Stoppine besteht aus ca. 4 Baumwohlfäden
die mit einem Brei aus Schwarzpulver und 2%Dextrin beschichtet
sind. Die Stoppine befindet sich in einem gerollten
Papierschlauch der zusätzlich, um die Stoppine vor Feuchtigkeit
zu schützen noch mit einer Kunstoffschicht versehen sein kann.
Durch die Verdämmung die durch den Schlauch erzielt wird, kommt
es dazu, dass die Flamme im Inneren mit sehr hohen
Geschwindigkeiten vorrangetrieben wird. Dadurch ist es möglich
sehr viele Effekte hintereinander mit nur geringer Verzögerung
auszulösen.
Neben der hier beschriebenen, als gedeckte Stoppine bekannten
Variante, gibt es auch noch die ungedeckte Stoppine die keinen
Papiermantel besitzt und dadurch wesentlich langsamer abbrennt.
|
T
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Tagesbomben
sind Bomben die anstatt mit Leuchtsternen mit Rauchsternen gefüllt
sind.
Tausendfeuerblume
(Shell
of Shell, Thousend Flowers), besonders schöne Kugelbombe die in
ihrem inneren statt Leuchtsternen weitere kleinerer Kugelbomben
besitzt, diese werden bei der Zerlegung kugelsymetrisch
weggeschleudert und zünden nach einer Verzögerungsphase alle
gleichzeitig. Das sich daraus ergebende Bild ähnelt einem
Garten mit Blumen - daher der Name.
Trauerweide
(Willow
Shell) - Bombe die mit einer Vielzahl von kleineren dafür aber
sehr langsam verbrennenden Steren gefüllt ist die Sterene
verbrennen und ziehen dabei lange meist goldfarbene Fäden die
in ihrem Gesamtbild an eine Trauerweide erinnern lassen.
Treibladung
(Ausstoßladung) dient dazu Bomben oder ähnliches aus einem Mörseror
senkrecht oder leicht geneig in die Höhe zu schiesen. Die
Treibladung an sich besteht in den meisten Fällen aus
Kornpulver.
|
V
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Verladen
ist das einbringen von Bomben, Feuertöpfen usw. in ein Abschußrohr.
Verzögerungszünder,
finden sich überall dort, wo eine Zündung verspätet ausgelöst
werden soll, wie z.B. bei Kugelbomben Raketen usw.. Sie bestehen
beim Vergnügungsfeuerwerk in aller Regel aus einem
Schwarzpulverähnlichen gepreßtem Satz. Beim technischem
Feuerwerk hingegen bestehen die Sätze zum Beispiel aus Metallen
wie Bor, Silizium oder Antimon und einem Oxidator wie
Blei(III,IV)oxid, Bariumchromat oder Mangandioxid.
Vorbrenner,
gibt es in der Regel mit Verzögerungszeiten von 2-6s.
Vorbrenner werden häufig dafür eingesetzt um Bomben zu
verleiten und eine bestimmte Verzögerungszeit zwischen den
einzelnen Abschüßen zu erziehlen.
Vulkan
siehe
Fontänen
|
W
|
Wasserfälle
sind Feuerwerkskörper die aus einer Pappröhre bestehen die mit
groben Aluminiumgries und Bariumnitrat gefüllt ist. Nach
der Zündung findet eine stark exotherme Reaktion statt bei der
die Aluminiumpartikel unter aufglühen zu Boden fallen.
Wasserbomben
sind Bomben die auf dem Wasser explodieren. Wasserbomben sid so
gebaut, dass sie Schwimmfähig sind und werden leicht geneigt
ins Wasser verschossen. Wasser und pyrotechnischer Effekt
ergeben dabei ganz besonders schöne Bilder - nicht zu vergessen
ist auch der Überaschungseffekt für das Publikum.
Wunderkerze
sind zumeist Metalldrähte die mit einem Satz aus Oxidatoren,
Bindemitteln und Brennstoffen beschichtet sind. Diese Sätze
bestehen aus z.B.aus einer Mischung von Dextrin,
Aluminiumpulver, groben Eisenpulver und Bariumnitrat.
|
Z
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Zerlegerladung
(Bursting
Charge) wird vom Verzögerungszünder aktiviert und dient dazu
die Hülle einer Kugelbombe, Zylinderbombe, Rakete oder Bombette
am Kulminationspunkt zu Zerlegen die Effekte zu Zünden und
wegzuschleudern.
Zündband
(Tape
Match) dient dazu um Bränder, Figurenlichter o.ä. mit geringer
Verzögerung in Brand zu Sätzen. Z. besteht aus einem
Glebestreifen der mit einer Schwarzpulverspur versehen ist. Ein
wesentlicher Vorteil ist, daß das Zündband völlig verbrennt
worauf auch seine Verwendung für die Indoor-Pyrotechnik beruht
bei der es von äuserster Wichtigkeit ist, daß keine brennenden
Überreste den Boden erreichen.
Zündlicht
dienen dem Zweck Feuerwerkskörper mit Hand zu zünden sie
bestehen aus relativ dünnen Röhren aus Papier oder Pappe die
mit einem sehr langsam und heiß abbrenennden Satz gefüllt sind
und meist zwischen 3 und 6 Minuten Brenndauer besitzen.
Zündschnur
unterscheidet
man in außen- und innenbrennende Zündschnur. Für den normalen
Feuerwerker spielt die Außenbrennende die größere Rolle Sie
gibt es in vielen verschiedenen Formen zum Beispiel als Anzündlitze
mit ca. 10s/m (rote) bzw. 23s/m (gelbe) Abbrandgeschwindigkeit
oder die in neuerer Zeit aufgetauchte Plastikzündschnur mit
einer Verzögerung von 3,3 bis 33s. Die innenbrennende Zündschnur
findet mehr in der Fertigung als Verzögerungzünder Verwendung
diese bestehen aus einer Schwarzpulverseele die eine dreifach
Garnumspinnung besitzt und abschliesend mit Kunststoff überzogen
ist. Ihre Brennzeit beträgt in der Regel 120s/m.
Zylinderbombe
|
Nachdem Marco Polo die Kenntniss über das
Schwarzpulver von Asien nach Europa brachte gab es
auch in Europa die ersten Feuerwerkskörper. Im
Gegensatz zum asiatischen Raum wo FWK's runde Formen
besaßen hatten europäische Bomben eine zylindrische
Form - die Zylinderbomben. Auch in Amerika verbreitete
sich diese Art von FWK's, nachdem (vor allem)
italienische Auswanderer nach Amerika gingen und ihre
Feuerwerkskenntnisse mitbrachten. So werden
Zylinderbomben heute auch noch als europäisch-amerikanischer
Typ bezeichnet. Übrigens, bekannte und große Firmen
wie die Zambellies und Gruccis sind von italienischen
Auswanderern gegründet wurden.
Neben der normalen Zylinderbombe gibt es auch noch
Mehrschlagbomben die in mehreren Stuffen explodieren.
So bezeichnet man eine Bombe die vier mal
hintereinander explodiert als eine 4-Schlag-Bombe.
Oftmals besitzen Mehrschlagbomben einen Schlußschlag,
einen großen Salut als letzte Stuffe. Daneben gibt es
noch unzählige wirklich tolle Effekte.
Wie funktioniert's?: Ziemlich ähnlich wie ein
Kugelbombe! Mit Hilfe einer Schwarzpulverladung (oder
Schwarzpulverähnlichen) wird die Zylinderbombe aus
einem Mörser (Abschußrohr) verschossen. Bei'm Abschuß
wird ein Verzögerungszünder, der sich aber auf Grund
des höheren Druckes beim Abschuß meist an der
Oberseite der Bombe befindet, entzündet. Dieser zündet
im Idealfall die Bombe am Kulminationspunkt. Dabei
zereist die Zerlegerladung die Bombenschale, entzündet
die Effekte und treibt sie nicht ganz so
kugelsymmetrisch wie bei einer Kugelbombe auseinander.
Bei Mehrschlagbomben wird zusätzlich zu den Effekten
auch noch ein Verzögerungszünder für die nächste
Stuffe aktiviert.
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